Der Lieblingsjünger Johannes

 

Auf den Spuren des Judas Iskariot

 

( Hardcoverausgabe des Buches "Der Mann, der Judas Iskariot war")

Klappentext

 

Wer war der, welcher Jesus Christus verriet, und welches Motiv hatte er tatsächlich? In der Bibel steht es ganz deutlich. Es stimmt aber nicht. Die Analyse der Texte der Bibel in Verbindung mit den historischen Berichten bringt ganz andere Befunde. Jesus wurde verraten, aber Judas Iskariot hat es nie gegeben.

Andererseits ist der Mensch, der hinter dem Phantom Judas steckt, für uns von ausschlaggebender Bedeutung. Er hat den christlichen Glauben nicht nur sehr stark beeinflusst, sondern ihm später auch seine endgültige Fassung gegeben. Es ist der Lieblingsjünger des Jesus von Nazareth, Johannes, dessen Lebenslauf und Lebenswerk hier nachgegangen wird.

Seine Bedeutung ist fast gleichbedeutend mit der des Paulus, dem wir die Schaffung der theologischen Grundlagen der christlichen Religion verdanken. Ganz nebenbei erfährt man auch, wie die Herausbildung der christlichen Religion von Anfang an mit Reformen, Reformation und Gegenreformation verbunden war.

Inhaltsangabe

Der Autor geht auf der Grundlage des Neuen Testamentes der Bibel und den Schriften des Flavius Josephus den Spuren der historischen Person des Jüngers Jesu und Apostels Johannes nach, wobei er manche unliebsame Entdeckung macht. Aus der Untersuchung ergibt sich, welche zentrale Funktion gerade dem Apostel Johannes auf die Herausbildung des christlichen Glaubens zukommt. Das ist alles im Spannungsfeld der gegenläufigen Interessen der Akteure des 1. Jahrhunderts und dem gnadenlosen Machtkampf innerhalb des Führungszirkels der Urchristen dargestellt. Der Machtkampf um politische Positionen und um theologische Standpunkte scheint vordergründig entscheidend. Am Ende sind aber ganz andere Gründe maßgebend. Ganz nebenbei erfährt man auch, wie die Herausbildung der christlichen Religion von Anfang an mit Reformen, Reformation und Gegenreformation verbunden war.