Der Mann, der Judas Iskariot war

Auf den Spuren des Lieblingsjüngers Johannes

 

Das Buchjournal: Muss die Geschichte des Christentums nun neu geschrieben werden? 

 

Vorsicht! Mysterienentschleierung!

Die ganze gutmenschlastige Jesusschwärmerei, die ganze mystische Enthüllungsliteratur um Jesus und sein Umfeld, und auch die gerade aufkommende verlogene Judasliteratur wird Ihnen nach diesem Faktengewitter lächerlich vorkommen. Auch Jesus war bestimmt nicht das Weichei, als das er uns derzeit verkauft wird.

Klappentext:

 

Der Mann, der Judas Iskariot war

 

Wer verriet Jehoshua bar Joseph aus Nazareth, und was war sein Motiv? In der Bibel steht sein Name: Judas Iskariot. Die Analyse der überlieferten Texte bringt jedoch den Befund: Jesus wurde verraten, aber Judas Iskariot hat es nie gegeben. Wer ist der Mensch, der hinter dem Phantom Judas steckt? Die Indizien weisen auf den Lieblingsjünger des Jesus von Nazareth. Es ist Johannes, dessen Lebenswerk hier nachgegangen wird. Er ist für uns von großer Bedeutung. Paulus entwarf die theologische Basis des christlichen Glaubens. Johannes formte diese Religion später auf seine Weise aus.

Verfolgen Sie, wie die Entstehung des Christentums von Anfang an mit Reformen, Reformation und Gegenreformation verbunden ist. Tauchen Sie ein in die Turbulenzen und Machtkämpfe der Geschichte des 1. Jahrhunderts unserer Zeitrechnung.

 

 

Inhaltsangabe:

 

Der Autor geht auf der Grundlage des Neuen Testamentes der Bibel und den Schriften des Flavius Josephus den Spuren der historischen Person des Jüngers Jesu und Apostels Johannes nach, wobei er manche unliebsame Entdeckung macht. Aus der Untersuchung ergibt sich, die zentrale Funktion des Apostels Johannes bei der Herausbildung des christlichen Glaubens. Das ist im Spannungsfeld der gegenläufigen Interessen der Akteure des 1. Jahrhunderts und dem gnadenlosen Machtkampf innerhalb des Führungszirkels der Urchristen dargestellt. Der Kampf um politische Positionen und theologische Standpunkte scheint vordergründig entscheidend. Am Ende sind aber ganz andere Gründe maßgebend.