Von Gottes Wort zu Gottes Geschwätz?

... vom Fanatismus der Gerechtbibler, den Gutmenschen und dem gesunden Menschenverstand in unserer Zeit

Georg Naundorfer
Von Gottes Wort zu Gottes Geschwätz?
Fünf Polemiken und eine Eloge eines Laien zum christlichen Glauben
Essays


Erschrecken Sie nicht vor diesem Titel. Er fiel mir nur als erstes ein, nachdem ich das gelesen hatte, was heutzutage sogar studierte Theologen verzapfen.
Damit meine ich das, was man in letzter Zeit mit der Bibel unter dem Vorwand der Verbesserung teilweise sogar verfälschend anstellt und was man als Laie dann daraus entnehmen kann.
Die einen benutzen sie eiskalt als Werkzeug für ihre Zwecke. Andere versuchen sie dem Zeitgeistes anzupassen und einige versuchen sie sogar zum Kriegsschauplatz ihrer abwegigen Verklemmungen zu machen. Es ist ihnen zwar nicht möglich Gott zu beschädigen, indem sie allerdings Jesu Lehre verfälschen, aufweichen und gewaltsam umdeuten, beschädigen sie nach meiner Meinung den Glauben. Verstehen Sie die hier versammelten sechs Essays als offenen Brief an Sie, als Stoff zur Diskussion oder wenigstens zu Nachdenken, als Aufruf zur Ernsthaftigkeit und Vernunft im Umgang mit Glauben, ohne Anspruch auf irgendwelches Sendungsbewusstsein.

 

Inhaltsangabe
Das Buch enthält sechs allgemeinverständliche Essays zur Bibel und zum christlichen Glauben.
Ausgangspunkte sind die Teilrezension von Zeitungstexten, Ausschnitten bestimmter Bibelausgaben sowie das Buch Joseph Ratzingers (Jesus von Nazareth) und Wolfgang Hubers (Der christliche Glaube).
Die Materie verlangt polemisches Engagement und die Abhandlungen sind deshalb stellenweise auch gezielt provokant angelegt, um herauszuarbeiten, welche geistigen Kräfte da manchmal verwirrend am Werk sind.
Das Ganze ist als Diskussionsmaterial, als offener Brief zu betrachten, ein Aufruf zur Ernsthaftigkeit und Vernunft im Umgang mit Glauben. Es ist kein Evangelium.